Was wann wo?

Dauerwerbung
WER PROBT IN FRANKFURT GERADE WORAN?
Bei welchem Chor ist wann ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg?
https://www.was-singt-wer-in-frankfurt.de

trenner-rot Freitag, 18. Oktober, 18:00 Uhr bis ca. 22:30 (Eröffnung)
trenner-rot Samstag, 19. Oktober, 14 bis ca. 22 Uhr
trenner-rot Sonntag, 20. Oktober, 14 bis ca. 22 Uhr
Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main

Symposion
WHAT A MESS – IT’S CUM EX
Festival für ästhetische Strategien neuer Ökonomien –
Welche Wirtschaft braucht der Mensch?

„Einladung zur Aufklärung des größten Steuer-Skandals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an alle, die an der Mitgestaltung unseres Gemeinwesens interessiert sind.
Der Cum Ex-Betrugsfall – mindestens 55 Milliarden Euro wurden da aus den Steuerkassen geplündert. 55 Milliarden: das ist, was die öffentliche Hand in 5 Jahren insgesamt in Kultur investiert, das sind 62 Elbphilharmonien und 9 mal der Berliner Pannenflughafen.
Aber wen interessiert das? Wer regt sich darüber auf? Wo, wann, wie . . . kann, soll, muss . . . so was geahndet, verhindert, verunmöglicht werden?
In einer Ausschreibung von Theater Willy Praml und studioNAXOS Anfang des Jahres an deutschsprachige Autorinnen und Autoren wurde die Frage gestellt: Welche Wirtschaft braucht der Mensch? Über 100 Einsendungen haben darauf geantwortet.
Eingeladen sind alle, die sich informieren wollen, wie dieser Skandal zustande kommen konnte, verstehen wollen, wie Geld-Wirtschaft, Finanzmärkte, überhaupt Ökonomie funktioniert und herausfinden wollen, wie man als Mitglied der Gesellschaft hier Einfluss nehmen kann, dass die Wirtschaft eine Wirtschaft für die Menschen wird.
Eine große Anzahl namhafter Experten liefert Fakten, beantwortet Fragen und zeigt Zukunftsszenarien auf.“

Programm s. https://studionaxos.de/programm/what-a-mess-its-cum-ex/

EINTRITT FREI zu sämtlichen Veranstaltungen.
Anmeldung nicht erforderlich.

trenner-rot Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)
Liebfrauenkirche, Liebfrauenberg/Nähe Hauptwache, Frankfurt

Claudio Monteverdi (1567 – 1643)
MARIENVESPER
(Vespro della Beata Vergine, 1610)

Sopran: Iris Schwarzenhölzer, Lieselotte Fink
Tenor: Sören Richter, Erik Reinhardt
Bass: Christoph Kuhn, Rainer Bittner
Vocalensemble Liebfrauen & Collegium Vocale Liebfrauen
Ensemble Colorito mit historischen Instrumenten
Leitung: Peter Reulein

„Claudio Monteverdi (1567–1643) ist ein italienischer Komponisten am Wendepunkt von der Renaissance zum Barockzeitalter.
Das Vocalensemble Liebfrauen wird mit historischen Instrumenten begleitet: Barocke Violinen, Gamben, Zinken (Holztrompeten), Barockposaunen, Theorbe (Bass-Laute), Regal (tragbare Orgel), Lirone u.v.m. werden erklingen.
Monteverdi gelingt es, die vokalen und instrumentalen Kräfte in unterschiedlichen Klangkombinationen meisterhaft zu präsentieren. Geistliches und Weltliches, traditionelle Musik der Renaissance und affektgeladene, opernhafte Musik des neuen Barockzeitalters werden in einer raffinierten musikalischen Struktur verbunden und bieten den Zuhörenden einen einzigartigen Klangzauber.“

Eintrittskarten zu 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) werktags an der Klosterpforte Liebfrauen (069 29 72 96 – 30)
und an der Abendkasse

trenner-rot Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr
Kulturhaus Frankfurt (Katakombe), Pfingstweidstraße 2, 60316 Frankfurt

FATAL IST MIR DAS LUMPENPACK
Literarisch-musikalische Hommage an Heinrich Heine

Gedichte, Lieder, Aphorismen und biographische Einblicke mit Matthias Almstedt und Christian Gömpel

„Scharfzüngig, frech und ironisch nahm Heine Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz, nationalen Pathos, Doppelmoral und Deutschtümelei gnadenlos aufs Korn. 170 Jahre später zeigen diese Themen noch eine erschreckende Aktualität. „Mein Kind wir waren Kinder“, „Die schlesischen Weber“, „Die Marketenderin“, „ Das Sklavenschiff “ und viele andere bekannte und unbekannte Lieder und Gedichte von Heinrich Heine stehen im Mittelpunkt dieses Abends, für den ich gemeinsam mit meinem Partner Christian Gömpel Gedichte und Texte vertont und arrangiert habe. Die Zuhörer können sich auf 75 vergnügliche und gedankenvolle, heitere und tiefgründige, verträumte und lästerliche Minuten freuen.“

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt, 12,50 Euro, Schulgruppen 10 Euro.
Kartenreservierung unter
https://www.kulturhaus-frankfurt.de/spielplan/ ff.
Kulturhaus-Frankfurt.de
Telefon: 069-9441 2360
E-Mail: info@kulturhaus-frankfurt.de

trenner-rot jetzt und bis 26. Oktober 
Mi-Fr 14 –18 Uhr, Sa 13–16 Uhr u.n.V.
WOLFSTÆDTER Galerie, Rotlintstrasse 98, 60389 Frankfurt

Vroni Schwegler
PASSAGE

Vroni Schwegler, Fische, Öl auf Hartfaserplatte 8x109cm, 2019

„Der jährliche Saisonstart hat in der Ausstellungslegende meiner Galerie eine besondere Bedeutung. Dieses Event im September ist wegweisend für das folgende Galerieprogramm und setzt das Rampenlicht auf die Künstler/innen, die mit zu den stärksten Positionen der Galerie gehören.
Vroni Schweglers Handschrift ist unverwechselbar. Sie hat durch zahllose Ausstellungen im In- und Ausland große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das mag daran liegen, dass bestimmte Motive in ihrer Arbeit von ihr immer wieder in den Fokus gerückt werden und sie damit stetig eine im Spiegel der Zeit aktuelle Präsenz einnimmt. Das ist meiner Meinung nach ein wichtiges Kriterium in der zeitgenössischen Kunst. Darüberhinaus kenne ich nur wenige Künstler, die ein solches ausgewogenes Verhältnis von Authentizität und Reflexion gefunden haben.
Fischmotive in Öl gemalt auf Hartfaserplatten sind in der Ausstellung „Passage“ das zentrale Thema der Künstlerin. Auffallend sind die ungewöhnlich langen und schmalen Bildträger.
Das Leitmotiv, der Fisch, wird von der Künstlerin 1:1 umgesetzt, also lebensgroß. Das führt dazu, dass die Bildinhalte nur im Detail zu erkennen sind. Es benötigt etwas Zeit, um alte Sehgewohnheiten zu durchbrechen und sich auf eine neue Betrachtungsweise einzulassen. Dies wird jedoch mit einer großen Farbpalette und einer Malweise, die einen hohen Abstraktionsgrad aufweist, belohnt. Mögen die ungewöhnlichen Bildformate am Anfang auch irritieren und verwundern, so haben sie auf ihre Art und Weise einen bezaubernden Charme.
Vroni Schwegler studierte an der Frankfurter Städelschule. Sie ist Meisterschülerin von Hermann Nitsch und unterrichtet als Professorin an der Hochschule Mannheim.“

Öffnungszeiten Mi-Fr 14 –18 Uhr, Sa 13–16 Uhr u.n.V.

trenner-rot Sonntag, 27. Oktober, 11 Uhr
Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

18. NAXOS HALLENKONZERT
Peter Klohmann, Saxophon
Leonhard Dering, Piano

„…u.a. Paul Hindemiths Sonate für Alt-Saxophon und Klavier (1943) in jazz-virtuoser Neudeutung, Freak outs für Saxophon & Stimme solo und Jazz-harmonischer Recherche an ausgewählten Klavierwerken von Alexander Skrjabin.“

Karten zu 18 Euro, erm. 9 Euro
http://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/

trenner-rot  Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr
Haus der Chöre, Kaiser-Sigmund-Straße 47, 60320 Frankfurt

Johannes Brahms
ROMANTISCHE CHORMUSIK

Frankfurter Singakademie
Klavier: Martin Schmalz, Ye-Ree Kim
Leitung: Jan Hoffmann

  • Sieben Lieder cappella, op.62
  • Liebeslieder-Walzer, op.52, mit Klavier vierhändig
  • Zigeunerlieder, op. 103

Karten zu 15,-€ | ermäßigt 10,-€ über:
Catharina Bürklin Künstler- und Konzertmanagement
Tel.: 069/9550 4880 | info@buerklinkonzerte.de

trenner-rot  bis 4. November (Montag bis Samstag 14 bis 20 Uhr)
Kunstverein Offenbach e. V., Alliceplatz 11, KOMM-Center, 1. Stock, 63065 Offenbach

OUT OF THE BLUE
Marilena Faraci,l Malerei
Alexander Litwinow, Skulpturen

„Der Titel „Out of the Blue“ verweist nicht nur auf die vorherrschende Farbe Blau, was die Lieblingsfarbe der Künstlerin ist, sondern auch auf ihre spontane Arbeitsweise. Ihre Kompositionsideen entstehen immer wieder „aus dem Nichts“ heraus „ins Blaue hinein“.
Mit 13 neuen Skulpturen wird die Ausstellung von Alexander Litwinow im Kunstverein fortgesetzt. In den verwitterten, meist mit Rost überzogenen Plastiken prallt rohe Materialität auf zarte Ästhetik aus Form, Linie und naturbelassener Farbigkeit.“

Öffnungszeiten Montag bis Samstag 14 bis 20 Uhr

trenner-rot Dienstag, 5. November, 20 Uhr (Premiere)
trenner-rot Sonntag, 10. November, 19 Uhr
Denkbar, Spohrstrasse 46a, 60318 Frankfurt

„PR- Kampagne“ für das Europaviertel
DIE LONDONER STRASSE
Eine satirische Performance



Text und Regie Alexander Bußmann (artes e.V.)
Mit Bert Bresgen, Jutta Gerstadt, Tim Vollrath- Kühne, Annick Moerman,
Brigitte Schroth

„Die Grundstückseigentümer des Europaviertels, die Unternehmensgruppe Aurelis, (schon etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch am Puls der Zeit, was den profitablen Verkauf von Grundstücken angeht), hat die PR-Agentur Auranova (schon etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch am Puls der Zeit, was die Vermarktung von Grundstücken angeht), beauftragt, eine PR-Lampagne für das Projekt Europaviertel durchzuführen.
Im Verlauf der Präsentation kommt es im Team zu Kontroversen über die Konzeption der Kampagne. Widerstand baut sich auf gegen die zu positive Darstellung des Europaviertels. Der Projektleiter droht abzureisen, wenn die Vorgaben des Auftraggebers nicht erfüllt würden.
Die Londoner Strasse bewegt sich stilistisch zwischen Nouveau Roman, Komödie und Satire- eine kulturkritische Hinterfragung des Projekts „Europaviertel“: Wem dient das Viertel? Was hat das Viertel mit einer lebendigen Stadtkultur zu tun, die auch die einkommensschwachen Schichten miteinbezieht?“

Eintritt 8€ /6 € ermässigt
Kartenbestellung Alexander Bußmann,
E-Mail info@artes-forum.org, mobil 0172-6608163

https://www.facebook.com/events/353865545490892/?ti=wa

trenner-rot Freitag, 8. November 20 Uhr
Herrnmühle – Café überm Fluss, Nordstraße 86, 63450 HANAU

elsePelse mit Birgit Herold
KLEZMER & LYRIK
In solchen Zeiten

„Gespielt wird in der Besetzung Klarinette, Geige, Kontrabass, Akkordeon und Saxophon, manchmal auch Gesang oder Percussion. Stilistisch nicht festgelegt, besteht die Musik aber mehrheitlich doch aus traditionellen Klezmer-Melodien aus dem osteuropäischen Raum. elsePelse versucht, die Emotionalität dieser Musik, die ekstatische Freude genauso ausmacht wie tiefe Traurigkeit, mit eigenen Mitteln wiederzugeben. Da Klezmer ursprünglich Tanzmusik für jüdische Hochzeiten war, ist nicht auszuschließen, dass das manchmal ordentlich in die Beine geht.
Für unser neues Programm „In solchen Zeiten“ haben wir uns einige neue Stücke draufgeschafft und vor allem zusammen mit Birgit Herold einen neuen lyrischen Rahmen geschaffen, der sich diesmal ganz nah an unserer Musik bewegt. Die Gedichte von Selma Merbaum, Rosa Ausländer, Mascha Kaleko, Bertolt Brecht, Erich Kästner und Kurt Tucholsky erzählen von einer untergegangenen Zeit in der Bukowina, der Wiege der jiddischen Kultur, von Verfolgung und Vertreibung, vom zähen Dichterleben in der Emigration und von der spitzen Zunge, die man brauchte und braucht, um die Umstände der Zeit zu ertragen und zu bekämpfen. Es ist unvermeidbar, sich an diesem Abend auch an den 9. November 1938, der Reichspogromnacht, zu erinnern. Wir werden es tun und gleichzeitig das (Über)Leben feiern. Das ist Klezmer.“

Eintritt 8 €
Reservierung und VVK:
Tel. 06181-9283200 oder EMail kontakt@herrnmühle-hanau.de

trenner-rot Samstag, 9. November, 18 Uhr
Festsaal im Jügelhaus (ehem. Aula der Goethe-Universität), Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt
trenner-rot Sonntag, 10. November 2019, 17 Uhr
Peterskirche, Plöck 70, 69117 HEIDELBERG

dixit:pacem
50 JAHRE JUNGE KANTOREI
Jubiläumskonzert

Manuela Strack, Katharina Nieß (Sopran),
Sophie Wenzel (Alt), Frederik Bak (Tenor),
Florian Conze (Bass) (Junge Oper Rhein-Main)
Junge Kantorei
Barockorchester der Jungen Kantorei,
Leitung: Jonathan Hofmann

  • Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus
  • Carl Philipp Emanuel Bach: Hamburger Sinfonien, Nr. 1&2
  • Pēteris Vasks: Dona nobis pacem

Karten für Frankfurt, 9.11.
Kategorie A – Ausverkauft
Kategorie B (unnummeriert) – 20 €/erm. 15 € (mit Kulturpass 1 €)
Karten-Vorverkauf: Musikalien Petroll, Oeder Weg 43, Frankfurt am Main

Karten für Heidelberg, 10.11.
Kategorie A (nummeriert) – 25 €/erm. 20 €
Kategorie B (unnummeriert) – 15 €/erm. 10 €
Karten-Vorverkauf: Rhein-Neckar-Zeitung, Neugasse 4-6, Heidelberg

Kartenreservierung online
https://junge-kantorei.de/kartenreservierung/

trenner-rot Sonntag, 10. November, 17 Uhr
Saalbau Depot Oberrad, Offenbacher Landstraße 357, 60599 Frankfurt

BARBERSHOP-FESTIVAL
Chormusik a cappella

AFTERSHAVE – Barbershop-Männerchor aus Frankfurt
Why Not! – Mixed Barbershopchor aus Frankfurt
#Hashtag – Frauenquartett aus Dortmund, Frankfurt, Sprockhövel und Berlin

„Frankfurts erster und bislang einziger Barbershop-Männerchor AFTERSHAVE präsentiert zusammen mit dem Mixed Barbershop-Chor Why Not! und dem Frauenquartett #Hashtag die ganze Vielfalt der Barbershop-Musik. Das sind populäre Songs aus der amerikanischen Barbershop-Tradition, aus der Pop- und Rockgeschichte der letzten 100 Jahre. Neben dem vierstimmigen a cappella Gesang wird auch auf die Präsentation besonderes Gewicht gelegt: Da wird gewippt, gestrahlt und zuweilen auch mal quer über die Bühne getanzt.
Also: Termin vormerken, und dann Eintauchen die vielfältige, intensive und immer unterhaltsame Chormusik aus der amerikanischen Barbershop-Tradition.“

EINTRITT FREI, Spenden
http://www.frankfurt-barbershop-project.de/
https://www.barbershop.de/de/grp/hashtag

trenner-rot Donnerstag, 14. November, 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)
Schwan Weinkontor, Ankergasse 3, 60386 Frankfurt-FECHENHEIM

Michael Behrendt
WENN HITS UNS DURCHEINANDERBRINGEN
Autorenlesung

„Songmissverständisse, Songprovokationen: Verhört, verkannt, vereinnahmt – Songs müssen einiges über sich ergehen lassen. Vielleicht ist das der Grund, warum sie uns hin und wieder gehörig auf die Palme bringen. Überraschende und amüsante, aufrüttelnde und verstörende Einsichten in Hits der letzten hundert Jahre.
Der Frankfurter Autor Michael Behrendt gibt in seinen Büchern „I Don’t Like Mondays – Die 66 größten Songmissverständnisse“ und „Provokation! Songs, die für Zündstoff sorg(t)en“
überraschende und amüsante, aufrüttelnde und verstörende Einsichten in Hits der letzten hundert Jahre: von „Born in the USA“ über „Every Breath You Take“ bis zu „Haus am See“, die etwas ganz anderes bedeuten, als viele Fans glauben – von „Je t’aime“ über „Anarchy in the UK“ bis „Stress ohne Grund“, die lautstark aneckten, zum Teil mit fragwürdiger Rhetorik.
Die Songs des Abends werden kurz angespielt und in kurzen Textauszügen unter die Lupe genommen. Eine Lesung zum Schmunzeln, zum Staunen – und zum Haareraufen.
Michael Behrendt betreibt den Songblog „tedaboutsongs“ und schreibt regelmäßig über Pop und Rock auf dem Frankfurter Kulturportal http://www.faustkultur.de.“

Eintritt: 5 Euro
Veranstalter und Kartenvorverkauf:
Bücher vorOrt, Martin-Böff-Gasse 2, Frankfurt-Fechenheim
Telefon: 069 40899742, E-Mail info@buecher-vorort.de

trenner-rot Sonntag, 17. November, 17 Uhr
Wartburgkirche, Hartmann-Ibach-Straße 108, 60389 Frankfurt

HIMMELSSTÜRMER DES SPÄTBAROCK

  • Antonio Vivaldi (1678-1741): Domine ad adiuvandum me festina (RV 593) für Sopran, Chor und Orchester
  • Johann Adolph Hasse (1699-1783): Grave e Fuga für Streichorchester
  • Johann Adolph Hasse: „Mea tormenta properate” Arie für Sopran und Orchester
  • G.F. Händel 1685-1759): „Son nata a lagrimar“ Duett für Sopran, Alt und Orchester aus Giulio Cesare in Egitto, HWV 17
  • Jan Dismas Zelenka (1679-1745): Missa Omnium Sanctorum a-Moll ZWV 21

Philipp Mathmann, Sopran
Ulrike Malotta, Alt
Florian Cramer, Tenor
Frederic Moerth, Bariton
Frankfurter Kantorei
Camerata Frankfurt
Winfried Toll

„… wobei insbesondere der aus Bergedorf bei Hamburg stammende Johann Adolph Hasse alle Register der spätbarocken Affekte bis in die Extreme hinein zieht und damit eine Ausdrucksmusik schafft, die die kommende Epoche des „Sturm und Drang“ vehement ankündigt. Und auch die Musik Zelenkas ist unorthodoxe Ausdrucksmusik, formal kühn und eigenwillig mit stets überraschenden Wendungen, eine letzte außergewöhnliche Apotheose der Messkompositionen des von Bach überaus geschätzten Zeitgenossen.
Hauptwerk des Konzertes wird Jan Dismas Zelenkas „Missa Omnium Sanctorum“ sein. Über Zelenka, 1679 in Böhmen geboren und 1745 in Dresden gestorben, schrieb Volker Hagedorn in der Wochenzeitung Die Zeit unter dem Titel „Der Bizarre neben Bach“: Zelenkas Werke zeigen, was zu seinen Lebzeiten offenbar nur Große wie Bach kapierten, der Stücke von Zelenka in seiner Bibliothek hatte: ein Genie. Ein Typ an der Wahnsinngrenze, von solcher Individualität und Fusionskraft, so witzig und so inbrünstig, so innovativ und unverwechselbar, dass ihn seine Arbeitgeber auf Händen hätten tragen müssen. Aber selten ist ein Künstler seines Formats so erbärmlich behandelt worden wie dieser gebürtige Prager im glänzenden Dresden August des Starken und seines Nachfolgers. Erstaunlicherweise komponierte er umso spannender, je weniger Chancen er hatte. Mit seinen letzten vier Messen katapultierte er sich in die Zukunft und auf einen Spezialplatz neben Bach.
Philipp Mathmann, 25-jähriges Multitalent und zuletzt Schüler von Emma Kirkby, Ikone des Barockgesangs, wird die Sopranpartien übernehmen, die in der Barockzeit von den damals umjubelten Kastraten gesungen wurden.“

Karten zu 15 bis 35 Euro
Vorverkauf https://www.adticket.de/Himmelssturmer-des-Spatbarock/…

trenner-rot Montag, 18. November, 19:30 Uhr
Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Str. 23, 60311 Frankfurt

Tehillim – Psalmen im Dialog (14. Projekt)
TRAUER, TOD UND TROST

Nerea Elizaga Gomez Sopran | Martha Jordan Alt
Fabian Kelly Tenor | Johannes Hill Bass
Samir Mansour Komposition, Koranrezitation und Oud
Tuncay Dinçkal Ilahi-Gesang | Daniel Kempin Gitarre
Marina Sagorski Klavier und Orgel | Aaron Edelmann Schofar
Tehillim-Instrumentalensemble
Interreligiöser Chor Frankfurt
Bettina Strübel Evangelische Kantorin, Frankfurt am Main
Chasan Daniel Kempin Jüdischer Kantor, Frankfurt am Main

„Das Konzertprogramm des Interreligiösen Chors Frankfurt zum Thema »Trauer, Tod und Trost« geht von der KoranSure 36 (Yā-Sīn) aus, die traditionell bei Todesfällen und auf Friedhöfen gelesen wird und damit in der islamischen Glaubenspraxis eine wichtige Rolle spielt. Die Sure lobt Gott als Schöpfer der gesamten Welt und thematisiert unter anderem die Auferstehung der Toten und das Jenseits.
Was tröstet mich? Dass Gott mich aufnimmt, auch wenn alle Menschen mich verlassen, darum bitten Jüdinnen und Juden im Psalm 27. Verse aus Psalm 27 haben auch ihren Platz bei christlichen Beerdigungen, beispielsweise Vers 13: »Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte Gottes
im Lande der Lebendigen.«
Der Chor singt u. a. eine Nussach-Improvisations-Kollage nach Melodien von Rabbi Salman Schachter, Vertonungen von Händel und Schütz, von Jacques Offenbachs Vater Issac Offenbach, der Jazzerin Arletta O‘Hearn und dem ukrainischrussischen Komponisten Dmitry Bortniansky, muslimische Ilahis sowie die Uraufführung einer Auftragskomposition zu Sure 36.“

Vorverkauf: 15 € / erm. 12 € | Abendkasse: 18 € / erm. 15 €
s. http://www.ircf-frankfurt.de und
Musikalien Petroll, Oeder Weg 43 |
Ev. Akademie Frankfurt, Römerberg 9,
Tel. 069 174 152 616 und E-Mail schrader@evangelische-akademie.de

Am Dienstag, den 19. November, 19.30 Uhr gibt es bei der
Evangelischen Akademie, Römerberg 9, Frankfurt
ein „Trialogisches Gespräch“ zum Thema und zum Konzert.
Die Eintrittskarten für das Konzert sind auch hierfür gültig.
Karten nur für den Gesprächsabend zu 5 Euro, erm. 3 Euro
bei den genannten Stellen.

trenner-rot Sonntag, 24. November, 11 Uhr
Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

19. NAXOS HALLENKONZERT
„Zwischen Hand und Faust“

„Werke für zwei Violoncelli von Jean-Baptiste Barrière, David Popper, Niccolò Paganini, Olivier Greif: Sonate für zwei Violoncelli (1995/96) „The Battle of Agincourt“ – und Dichtung von Guillaume Apollinaire, Berthold Brecht, Else Lasker-Schüler und Jehuda Amichai – gespielt von Mitgliedern des Else Ensembles: Daniela Shemer und Valentin Scharff (hr-Sinfonieorchester) und gesprochen von Birgit Heuser und Willy Praml.“

Karten zu 18 Euro, erm. 9 Euro
http://theaterwillypraml.de/naxos-hallenkonzerte/