{"id":920,"date":"2019-04-16T10:27:18","date_gmt":"2019-04-16T10:27:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/?p=920"},"modified":"2024-10-17T07:37:01","modified_gmt":"2024-10-17T07:37:01","slug":"sammlerschoten-1-gyula-conrad-tengerpart-meeresufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/?p=920","title":{"rendered":"Sammlerschoten (1): Gyula Conrad, Tengerpart (Meeresufer)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gyula Conrad<br \/>\n<\/strong>Budapest 25.6.1877 &#8211; 26.6.1959<\/p>\n<p>Tengerpart (Meeresufer) 1910<br \/>\nFarbholzschnitt, 32&#215;22 cm<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Conrad-fhs.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-923\" src=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Conrad-fhs.jpg\" alt=\"\" width=\"1646\" height=\"2320\" srcset=\"https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Conrad-fhs.jpg 1646w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Conrad-fhs-213x300.jpg 213w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Conrad-fhs-768x1082.jpg 768w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Conrad-fhs-727x1024.jpg 727w\" sizes=\"(max-width: 1646px) 100vw, 1646px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>September 1994, Budapest , Ecseri-Flohmarkt:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Ecseri.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-924\" src=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Ecseri-300x186.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Ecseri-300x186.jpg 300w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Ecseri-768x475.jpg 768w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Ecseri-1024x634.jpg 1024w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Ecseri.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Eine zur\u00fcckhaltende, b\u00fcrgerlich wirkende Dame, keinesfalls eine Tr\u00f6dlerin, bietet einen Farbholzschnitt an, der auf uns irgendwie \u201ejapanisch\u201c wirkt. Sie steht an einem der von Privatleuten f\u00fcr gelegentliche Verk\u00e4ufe verf\u00fcgbaren Tische und hat wenig mehr dabei als ein paar kleinere Grafiken. Mal wieder ein Disput mit der Ehefrau, ob man f\u00fcr so etwas umgerechnet 30 DM ausgeben muss. Au\u00dferdem habe ich wie oft nicht genug oder kein passendes Geld dabei und muss mir den Betrag borgen. Am Ende k\u00f6nnen wir uns doch auf einen Kauf verst\u00e4ndigen. Die Verk\u00e4uferin schreibt etwas in ein liniertes Schulheft, vielleicht verkauft sie f\u00fcr Nachbarn und Bekannte. \u00dcber den m\u00f6glichen Namen des K\u00fcnstlers sprechen wir nicht. Es war noch weit vor der Zeit, zu der ich begonnen habe, Verk\u00e4ufer mit Fragen nach der \u201eProvenienz\u201c eines Bildes zu l\u00f6chern \u2013 ein Wort, das ich damals \u00fcberhaupt noch nicht in meinem aktiven Wortschatz hatte \u2013 und alles aus Ihnen herauszupressen, was man sonst noch dazu wissen k\u00f6nnte und m\u00f6glichst noch mehr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-monogramm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-926\" src=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-monogramm-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-monogramm-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-monogramm-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-monogramm-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach diesem Tag wird das Blatt aber schnell zu einem Kernst\u00fcck der damals noch kleinen Farbholzschnitt-Sammlung und h\u00e4ngt lange in der originalen Rahmung in der Wohnung. Wir finden es beide absolut sch\u00f6n. Der K\u00fcnstler bleibt f\u00fcr \u00fcber ein Jahrzehnt unbekannt. Das Monogramm liest sich \u2013 wenn man es wei\u00df &#8211; zwar sicher \u201eCG\u201c oder \u201eGC\u201c, aber es lassen sich mit Phantasie auch andere Buchstaben erraten. Signatur und Bezeichnung sind stark verwischt. Eine Weile tr\u00e4umen wir davon, einen Holzschnitt von Lajos Gul\u00e1csy (1882-1932) besitzen, auch wenn Grafiken dieser Art von ihm schon damals nicht nachzuweisen waren. Denn Gul\u00e1csy ist ein sehr teurer ungarischer Maler. Der klassische Flohmarkttraum eben.<\/p>\n<p>Aber wir haben keinen Chagall im Tr\u00f6del gefunden. Wer genau und wann den Schnitt Gyula Conrad zugeordnet hat, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Zun\u00e4chst ist die Erkenntnis eher ern\u00fcchternd. Der Name Conrad sagt uns wenig, auch das um das Jahr 2000 herum zunehmend als Quelle zur Verf\u00fcgung stehende Internet weist nur belanglose, uns wenig ansprechende Radierungen nach. Immerhin, f\u00fcr kleinste Betr\u00e4ge kaufe ich gelegentlich weitere Arbeiten von Conrad, Radierungen mit italienischen Motiven, auch eher Banales mit typisch ungarischen Szenen oder ein paar Ex libris, sp\u00e4ter auch antiquarisch B\u00fccher, zu denen Conrad Illutrationen beigetragen hat.<\/p>\n<p>Und es vollzieht sich ausgehend von der Besch\u00e4ftigung mit dem \u201eMeeresufer\u201c ein allm\u00e4hlicher und st\u00e4ndig sich vertiefender Einstieg in die ungarische Druckgrafik der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhundert. Zum Gl\u00fccksfall werden deutsche und ungarische Kataloge und Publikation zur ungarischen Grafik der Zeit, insbesondere zu Holz- und Linolschnitten im japonistischen Stil, die Anfang der 2010-er Jahre zug\u00e4nglich werden und durch die Gyula Conrad in bislang unbekannte\u00a0 Zusammenh\u00e4nge gestellt wird. Er ist zwar immer noch kein f\u00fchrender K\u00fcnstler seiner\u00a0 Zeit, im Gegenteil wird er als Autodidakt bezeichnet und deutlich in die zweite Reihe gestellt, aber doch hat er sich aus einem Kreis von K\u00fcnstlern um den Maler, Grafiker und Lehrer Viktor Olgyai heraus, in Ungarn anfangs des 20. Jahrhunderts wohl am intensivsten mit der Technik und den M\u00f6glichkeiten gerade des Farbholzschnittes befasst. Und er traut sich auf Reisen und zu Aufenthalten in Paris, M\u00fcnchen, London und Italien.<\/p>\n<p>Seine Arbeiten sind zahlreich und weitgehend vollst\u00e4ndig in der grafischen Sammlung der Ungarischen Nationalgalerie vertreten, ohne dass sie \u00fcber Fachpublikationen hinaus bislang Beachtung f\u00e4nden. Die Bl\u00e4tter sind stilistisch verschieden, auch die k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t streut stark. Es gibt eine Reihe ganz starker Arbeiten aus allen Bereichen, Radierung, Holzschnitt und auch Lithografie, aber auch viel Unscheinbares, Belangloses, Triviales. Und ein guter Maler scheint Conrad eher nicht gewesen zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-neuer-Rahmen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-927\" src=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-neuer-Rahmen-216x300.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-neuer-Rahmen-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-neuer-Rahmen-768x1068.jpg 768w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-tengerpart-neuer-Rahmen-736x1024.jpg 736w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a>Doch keiner seiner sonstigen Farbholzschnitte kommt auch nur ann\u00e4hernd an das \u201eMeeresufer\u201c heran. Das Blatt hat eine Sonderstellung in Conrads Oeuvre und am Ende auch in der Sammlung Barina, stellt es doch aus heutiger Sicht einen der Ausgangspunkte der Sammlung insgesamt dar. Mit zunehmendem Wissen um seine Bedeutung wurde es im\u00a0 Laufe der Zeit gelegentlich \u201eumgebettet\u201c. Zuerst wurde der alte Rahmen vom Flohmarkt zwar beibehalten, in dem der Druck mit der Scheibe direkt Kontakt hatte, und nur die alte R\u00fcckenpappe durch s\u00e4urefreies Material ersetzt. Zwischenzeitlich musste aber auch der alte Rahmen weichen und wurde ein Passepartout beigegeben, das f\u00fcr Abstand zwischen Druck und dem Museumsglas mit UV-Schutz vor Verblassen sorgt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-1910.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-928\" src=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-1910-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-1910-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.wolfgang-barina.de\/donnerstach\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/conrad-1910.jpg 473w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a>Denn \u00fcber den ganz pers\u00f6nlichen und sammlerischen Wert des Blattes sowie die m\u00f6gliche Stellung innerhalb der ungarischen grafischen Kunst hinaus, hat sich bei den Recherchen noch etwas v\u00f6llig \u00dcberraschendes ergeben: Es k\u00f6nnte sich um den einzig erhaltenen Abzug handeln. Bislang beruhen alle Kenntnisse der ungarischen Kunstwissenschaftlicher, die sich mit Conrad befassen, zu diesem Druck auf der Beschreibung und schwarz-wei\u00df-Abbildung in einer Ausgabe der Budapester Zeitschrit \u201eVas\u00e1rnapi Ujs\u00e1g\u201c (Sonntagsneuigkeiten) von 1910. Ein weiteres Original in Farbe ist bislang nicht bekannt.<\/p>\n<p>Im September 1994 beginnt also doch noch ein Sammlertraum.<\/p>\n<p>WB \u2013 15.4.2019<\/p>\n<p><strong>Links<\/strong><\/p>\n<p>Weitere Farbholzschnitte von Gyula Conrad in der Sammlung Barina<\/p>\n<ul>\n<li>Itat\u00e1s (Tr\u00e4nke), 1908, 20 x cm<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/hu-graph\/conrad_itatas-fhs-1908.html\">http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/hu-graph\/conrad_itatas-fhs-1908.html<\/a><\/li>\n<li>\u0150sz (Herbst), 1908, 42 x 32 cm<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/hu-graph\/conrad_oesz-fhs-1908.html\">http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/hu-graph\/conrad_oesz-fhs-1908.html<\/a><\/li>\n<li>Firenze, 1909, 21 x 31 cm<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/hu-graph\/conrad-fhs-firenze.html\">http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/hu-graph\/conrad-fhs-firenze.html<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle Arbeiten von Gyula Conrad in der Sammlung Barina<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/kuenstler_af.html#Conrad\">http:\/\/www.wolfgang-barina.de\/kunst\/sammlung\/kuenstler_af.html#Conrad<\/a><\/p>\n<p>Ungarischer wikipedia-Beitrag zu Conrad<br \/>\n<a href=\"https:\/\/hu.wikipedia.org\/wiki\/Conrad_Gyula\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/hu.wikipedia.org\/wiki\/Conrad_Gyula<\/a><\/p>\n<p>Artikel in &#8222;Vas\u00e1rnapi Ujs\u00e1g&#8220; mit Abbildung der Grafik von Gyula Conrad<br \/>\n<a href=\"http:\/\/epa.oszk.hu\/00000\/00030\/02943\/pdf\/VU_EPA00030_1910_19.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/epa.oszk.hu\/00000\/00030\/02943\/pdf\/VU_EPA00030_1910_19.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Literatur <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>St\u00e4dtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen und Ungarische Nationalgalerie Budapest (Hrg.): In ruhigem Wasser. Holz- und Linolschnitte des ungarischen Jugenstils aus der Sammlung des Ungarischen Nationalgalerie und der Akademie der Bildenden K\u00fcnste Budapest. ISBN 3-933820-84-7<\/li>\n<li>Miskolci Gal\u00e9ria (Hrg.): A modern magyar fa- \u00e9s linometsz\u00e9s 1890-1950 (Der moderne ungarische Holz- und Linolschnitt 1890-1950*). A Miskolci Gal\u00e9ria K\u00f6nyvei 22, 2005. ISBN 963-85393-1-3 (English summary S. 311-313)<\/li>\n<li>F\u00f6ldi, Eszter: A k\u00e9pz\u0151m\u0171v\u00e9szet mostohagyermeke. A magyar m\u0171v\u00e9szgrafika kezdetei 1890-1914 (Das Stiefkunst der Bildenden Kunst. Die Anf\u00e4nge der ungarischen Kunstgrafik 1890-1914*). L\u2019Harmattan Kiad\u00f3, Budapest 2013. ISBN 978-615-5436-03-1<\/li>\n<li>Vas\u00e1rnapi Ujs\u00e1g: A grafikai m\u0171v\u00e9szet technik\u00e1i \u00e9s hivat\u00e1sa (Die Techniken und der Beruf der grafischen Kunst*). Heft 19, 8. Mai 1910, S. 389-393<\/li>\n<\/ul>\n<p>* Liegt nur in ungarischer Sprache vor, \u00dcbersetzung der Titel zur Orientierung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gyula Conrad Budapest 25.6.1877 &#8211; 26.6.1959 Tengerpart (Meeresufer) 1910 Farbholzschnitt, 32&#215;22 cm September 1994, Budapest , Ecseri-Flohmarkt: Eine zur\u00fcckhaltende, b\u00fcrgerlich wirkende Dame, keinesfalls eine Tr\u00f6dlerin, bietet einen Farbholzschnitt an, der auf uns irgendwie \u201ejapanisch\u201c wirkt. 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