Wie waren die Weinjahrgänge bisher?

Extrem unterschiedlich! Wir sind selbst erstaunt, welch unterschiedlichen Weine die immergleichen Stöcke hervorbringen. Sicher kann man hierzu zahllose Gründe herbeiziehen und Vermutungen anstellen.

Wir denken aber, dass es grundsätzlich am Alter und Zustand der Weinstöcke und vor allem am Witterungsverlauf (Regen, Sonne, Trockenheit, Hagel, Luftfeuchtigkeit usf.) im jeweiligen Jahr liegt.

Bei  der Weinherstellung spielen dann

  • der Zuckergehalt der Trauben bei der Ernte,
  • die Saftausbeute den Trauben,
  • die Raumtemperatur bei der Vergärung,
  • die Most- und Jungweinklärung (wieviel Dreck kommt mit ins Fass?) und danach
  • der Verlauf der Feingärung bis ins Frühjahr hinein mit der malokatischen Gärung und dem damit verbundenen Biologischen Säureabbau (für Insider kurz „BSA“) im Frühsommer,
  • die ausreichende Schwefelung in allen Stadien und am Ende das saubere Abfüllen in Flaschen

die wichtigste Rolle.

Erst danach kommt die Frage, ob überhaupt und welche Hefe zur Gärung zugesetzt wird, ob es irgendwelcher Hefenährsalze oder Enzyme bedarf, die die Farbe aus den Schalen kitzeln, ob der Most oder spätere Wein mit Bentonit behandelt wird (Klärung, Eiweißentzug) und ob der Wein vor dem Abfüllen gefiltert wird.

Auf den Nachfolgenseiten jeweils ein paar Notizen zu unseren Weinen seit 2009.